Bergün-Bravuogn

Das Ortsbild von Bergün ist bereits vom Engadinerstil geprägt. Der Platzturm, im 12. Jh. als Meierturm errichtet, überragt mit seiner barocken Haube aus dem 17. Jh. die Dächer des Dorfes.

Schiffsmauern und Turm sind romanisch (1188), der Spätgotik. Polygonalchor, die reichverzierte Flachdecke und der Turmhelm entstanden um 1500. Aus gleicher Zeit stammen die Wandmalereien im Innern, wohl das Werk eines lombardischen Meisters (1930 stark restauriert). Kath. Filialkirche St. Maria am unteren Dorfende. Erbaut 1958, Glasgemälde von Ferdinand Gehr. Das Haus Nr. 114 im obern Dorfteil stammt vermutlich aus dem 15. Jh. und wurde im 17. Jh. ausgebaut. An der Giebelfront Erker und Fassadenmalerei im Stil des Rokokos (1786).

STULS/STUGL (Fraktion) Die ref. Kirche zeichnet sich durch qualitätsvolle Wandmalereien aus (restauriert 1955). Aussen an der Nordwand der HI. Christophorus und Johannes d. Taufer (um 1310-20) sowie Georgs Drachenkampf (1360-70). Im Innern ausgemaltes Gewölbe (vom gleichen Meister wie der HI. Georg): in der Mitte Christus in der Mandorla mit Evangelistensymbolen und vier Kirchenvätern. Seitlich und an der westl. Schildwand Grablegung Maria, Taufe Christi, Abendmahl und 5 Passionsszenen.

Nicht verpassen

 

Das "Tour" Turm

 

Das Kurhaus

 

Landwasserviadukt

 

Albula Eisenbahnmuseum

Besonderheiten

print
Einwohner: 503
Höhe: 1367 m ü.M.
Kanton: Graubünden
Kultur
Landschaft
Gastronomie